Ring der Einzelpaddler / Faltbootgilde Verein für Kanusport e.V.                                               

Ring der Einzelpaddler/Faltbootgilde – Verein für Kanusport e.V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen
,,Ring der Einzelpaddler/Faltbootgilde - Verein für Kanusport e.V."
Er hat seinen Sitz in Hamburg und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes
Hamburg eingetragen.
Der Verein ist Mitglied im Hamburger Kanu-Verband e.V., somit dem Deutschen
Kanu-Verband e.V. angeschlossen, und Mitglied im Hamburger Sportbund e.V.
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
§ 2 Zweck und Ziel
Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege des Kanusports auf gemeinnütziger
Grundlage. Seine Aufgaben erblickt der Verein darin:
1. seinen Mitgliedern die Ausübung der verschiedenen Arten des Kanusports zu
ermöglichen, mit Ausnahme des Motorkanusports,
2. das sportgerechte Wasserwandern zu pflegen und zu fördern,
3. die Ausübung von Ergänzungssport zu ermöglichen,
4. seine Mitglieder mit den für diese Sportarten notwendigen theoretischen und
praktischen Kenntnissen vertraut zu machen, sowie
5. die sportliche Gemeinschaft seiner Mitglieder zum Beispiel durch Unterhaltung
von Vereins-Zeltplätzen, Durchführung gemeinsamer Wanderfahrten und
anderer Veranstaltungen zu fördern.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Die Verfolgung politischer oder religiöser Angelegenheiten ist nicht zugelassen.



§ 3 Aufnahme
Mitglied des Vereins kann jeder am Kanusport Interessierte werden.
Jugendliche werden nur mit schriftlicher Genehmigung ihres gesetzlichen
Vertreters aufgenommen.
Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr können in den Verein aufgenommen
werden, wenn mindestens ein Erziehungsberechtigter Mitglied des Vereins ist.
Die Aufnahme ist schriftlich unter Verwendung des hierfür vorgesehenen
Vordruckes zu beantragen. Sie erfolgt durch den geschäftsführenden Vorstand.
Durch die Aufnahme erkennt das Mitglied diese Satzung an. Innerhalb der ersten 3
Monate kann der geschäftsführende Vorstand ohne Angabe von Gründen die
Aufnahme ablehnen oder widerrufen.
§ 4 Mitgliedschaft, Rechte und Pflichten
Die Mitglieder genießen weitestgehende Freiheit im Rahmen dieser Satzung und der
allgemein gültigen Grenzen von Gesetz, guter Sitte und sportlichem Anstand. Der
Verein hat:
1. Ordentliche Mitglieder,
2. Jugendliche Mitglieder,
3. Ehrenmitglieder,
4. Unterstützende Mitglieder.
Die Ordentlichen Mitglieder haben alle Rechte, die sich aus der Satzung des Vereins
ergeben, und sind stimmberechtigt. Sie übernehmen die satzungsgemäßen Pflichten.
Jugendliche Mitglieder sind solche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet
haben. Sie haben kein Stimmrecht. Hiervon ausgenommen sind die von der
Vereinsjugend gewählten Jugendsprecher. Ihre Rechte und Pflichten werden durch
die Jugendordnung des Vereins geregelt, die Bestandteil dieser Satzung ist. Sie
bedarf der Zustimmung einer Hauptversammlung des Vereins.
Ehrenmitglieder sind ordentliche Mitglieder, die sich in herausragender Weise um
den Verein verdient gemacht haben. Von der Zahlung des Mitgliedsbeitrages sind sie
befreit. Sie können nur auf Antrag des Vorstandes oder des Ältestenrates durch
Beschluss einer Hauptversammlung ernannt werden. Erforderlich ist die Zustimmung
von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Zum Ehrenvorsitzenden kann
jeweils nur ein Ordentliches Mitglied ernannt werden. Er ist berechtigt, an
Vorstandssitzungen teilzunehmen. Im übrigen gelten die Bestimmungen für
Ehrenmitglieder.
Unterstützende Mitglieder sind Mitglieder, die keinen Kanusport ausüben. Sie haben
kein Wahl- und Stimmrecht und keinen Anspruch auf Benutzung der sportlichen
Einrichtungen des Vereins. Sie haben aber das Recht, an allen Veranstaltungen des
Vereins teilzunehmen und dessen Abzeichen zu führen.
Neben der Erfüllung der satzungsgemäßen Pflichten sollte es für alle Mitglieder
selbstverständlich sein, den Verein in seinen Zwecken und Zielen zu fördern sowie
sich zur Mitarbeit zur Verfügung zu stellen.



Die Benutzung von Booten mit Motorantrieb ist bei der Ausübung unseres Sports nur
mit Genehmigung des Vorstandes gestattet. Diese kann nur aus besonderen
Gründen erteilt werden.
Änderungen der Anschrift und/oder Kontoverbindung sind unverzüglich dem
geschäftsführenden Vorstand schriftlich mitzuteilen. Für Verluste und Schäden, die
durch die Nichteinhaltung dieser Bestimmung einem Mitglied entstehen, haftet der
Verein nicht.
§ 5 Austritt
Der Austritt aus dem Verein kann nur zum 31. Dezember eines jeden Kalenderjahres
erfolgen. Er muss bis zum 30. November schriftlich an den geschäftsführenden
Vorstand erklärt werden.
Der Austritt wird rechtsgültig, wenn Vereins- und Verbandsausweis sowie weiteres
Vereinseigentum bis zum Austrittsdatum zurückgereicht werden. Das ausgetretene
oder gemäß § 6 ausgeschiedene Mitglied bleibt bis zum Tage seines Ausscheidens
an die volle Erfüllung seiner Pflichten gebunden. Forderungen des Vereins bleiben
auch über den Tag seines Ausscheidens hinaus bestehen.
§ 6 Maßregelung, Ausschluss und Streichung
Die Organe des Vereins können gegen Mitglieder unter Ausschluss des
Rechtsweges Maßregeln verhängen, wenn diese:
Beschlüsse der Mitgliederversammlung nicht befolgen, gegen Anordnungen
des Vorstandes, gegen die Satzung des Vereins und
gegen die guten Sitten verstoßen sowie
bei wiederholter öffentlicher Verletzung des Ansehens des Sportes und des
Vereines.
Außerdem bei Verstoß gegen die Grundsätze kameradschaftlichen Verhaltens
innerhalb des Vereines.
Die Maßregelung kann bestehen aus:
schriftlicher Verwarnung und
im Wiederholungsfall - oder bei besonders schwerwiegenden Fällen -
Ausschluss aus dem Verein.
Die Maßregelung bzw. der Ausschluss kann nur auf Antrag des Vorstandes durch
den Ältestenrat erfolgen. Dessen Beschluss ist dem Mitglied unter Angabe der
Gründe schriftlich mitzuteilen.
Das Mitglied kann gegen die Maßregelung bzw. den Ausschluss Einspruch erheben.
Dieser muss innerhalb von 14 Tagen nach Zugang schriftlich dem Ältestenrat
mitgeteilt werden. Letzter ist verpflichtet, die Angelegenheit der nächsten
Mitgliederversammlung vorzulegen. Vor beiden Organen ist dem Mitglied vor der
Entscheidung ausreichend Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
Der Beschluss der Versammlung ist endgültig.



Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt auf Beschluss des Vorstandes. Sie kann
vorgenommen werden wenn ein Mitglied mit seinem Beitrag nach zweimaliger
erfolgloser Mahnung länger als drei Monate im Rückstand ist.
In der letzten Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft
hingewiesen werden.
Diese und die erfolgte Streichung muss schriftlich an die letzte dem Verein bekannte
Anschrift gerichtet sein.
Die Mahnung und die Streichung sind auch wirksam, wenn die Sendung als
unzustellbar zurückkommt.
Strafen, die von Sportverbänden verhängt werden, sind von den Mitgliedern zu
tragen, die das Verschulden trifft.
§ 7 Beiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen
Beiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen werden von der Hauptversammlung
festgesetzt. Der Beitrag ist halbjährlich im Voraus durch Bankeinzug zu entrichten.
Die Aufnahmegebühr wird mit dem ersten Bankeinzug erhoben.
Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, Ausnahmen der Zahlungsweise und
Stundung zu gewähren sowie in Härtefällen Beiträge zu erlassen. Beiträge und
Aufnahmegebühr dürfen nur für die Zwecke des Vereins verwendet werden.
Zahlungen sind nur auf die Konten des Vereins zu entrichten. Zahlungen in anderer
Form oder an andere Stellen braucht der Verein nicht gegen sich gelten zu lassen.
§ 8 Stander
Der Stander des Vereins enthält auf weißem Grunde einen blauen Längsbalken,
unterbrochen von einem roten Kreis mit rotem E.
§ 9 Bootskennzeichnung
Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Stander des Vereins am Boot zu führen und
dieses ordnungsgemäß mit Namen, Vereins- und Verbandsbezeichnung sowie
Heimatort zu beschriften.
§ 10 Organe
Die Organe des Vereins sind:
1. Die Hauptversammlung,
2. die Mitgliederversammlung,
3. der Vorstand,
4. der Ältestenrat.



§ 11 Hauptversammlung (HV)
Es gibt die ordentliche (oHV) und die außerordentliche (aoHV) Hauptversammlung.
Die oHV muss im ersten Quartal des Geschäftsjahres stattfinden. Die Einladung
hierzu muss spätestens sechs Wochen, die Bekanntgabe der eingereichten Anträge
und der Tagesordnung eine Woche vorher schriftlich durch die Vereinsmitteilungen
jedem Mitglied zugehen.
Anträge zur oHV müssen 5 Wochen vor der Versammlung beim geschäftsführenden
Vorstand schriftlich eingereicht werden, dieser ist verpflichtet, sie auf die
Tagesordnung zu setzen.
Außer den an anderer Stelle dieser Satzung genannten Tätigkeiten wählt die oHV
den geschäftsführenden Vorstand, die Fachwarte, den Ältestenrat und die
Rechnungsprüfer.
Sie bestätigt
die von der Vereinsjugend gewählten Jugendwarte. Bei Ablehnung der
Bestätigung muss eine Neuwahl durch die Vereinsjugend durchgeführt
werden. Bei Wiederwahl ist diese endgültig.
Sie diskutiert
den Jahresbericht des Vorsitzenden, den Rechenschaftsbericht des
Schatzmeisters, den Bericht der Rechnungsprüfer und die Tätigkeitsberichte
der Fachwarte.
Diese müssen vorher schriftlich abgefasst und mit der Tagesordnung
veröffentlicht werden.
Sie erteilt dem Vorstand Entlastung und beschließt über den vom Vorstand
vorzulegenden Haushaltsplan für das begonnene Geschäftsjahr.
Die oHV entscheidet über alle ihr vorgelegten Anträge. Dringlichkeitsanträge können
nur zugelassen werden, wenn 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
einer Beratung und Abstimmung zustimmen.
Eine aoHV mit allen Befugnissen und Rechten einer oHV kann vom
geschäftsführenden Vorstand unter Angabe der Tagesordnung binnen einer Woche
einberufen werden. Er ist innerhalb 6 Wochen dazu verpflichtet, wenn 1/4 der
stimmberechtigten Mitglieder einen entsprechenden schriftlichen Antrag stellt. Die
Einberufung erfolgt durch Bekanntgabe in den Vereinsmitteilungen. Jede
ordnungsgemäß einberufene Hauptversammlung ist beschlussfähig. Beschlüsse der
HV werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
gefasst, soweit es in dieser Satzung nicht anders festgelegt ist. Bei
Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
Die Abstimmung kann durch Handheben erfolgen, muss jedoch bei Einspruch von
1/10 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder durch Stimmzettel vorgenommen
werden.
Jedes Mitglied hat eine Stimme; Stimmübertragung ist ausgeschlossen. Über jede
HV ist ein Protokoll anzufertigen, das über den Gang der Verhandlungen sowie über
die gefassten Beschlüsse Aufschluss gibt. Es ist vom Versammlungsleiter und
Protokollführer zu unterzeichnen und muss in den nächsten Vereinsmitteilungen
veröffentlicht werden.



§ 12 Mitgliederversammlung
Wenn möglich, soll monatlich eine Mitgliederversammlung stattfinden. Die Einladung
hierzu erfolgt durch die Vereinsmitteilungen. Sofern einer Mitgliederversammlung
Aufgaben nach § 6, 13, 14, 17 oder 18 zufallen, ist hierauf in der Einladung
hinzuweisen.
Neben den durch die Satzung ihr zugewiesenen Aufgaben dient sie zur allgemeinen
Information und Förderung der Gemeinschaft innerhalb des Vereins.
Für Abstimmungen sowie die Niederlegung gefasster Beschlüsse gelten die
Bestimmungen der Hauptversammlung.
§ 13 Vorstand
Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem geschäftsführenden Vorstand und den
Fachwarten.
Geschäftsführender Vorstand sind: 1. Vorsitzende(r)
2. Vorsitzende(r)
Schatzmeister(in)
Diese sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jeweils zwei von ihnen sind
gemeinsam vertretungs- und zeichnungsberechtigt.
Fachwarte sind: Wanderwart(in)
Sportwart(in)
1. Bootshauswart(in)
2. Bootshauswart(in)
Presse- und Werbewart(in)
Zeitungsredakteur(in)
1. Jugendwart(in)
2. Jugendwart(in)
Der Vorstand regelt alle Angelegenheiten des Vereins, soweit sie nicht durch diese
Satzung besonderen Organen zugewiesen sind. Er sorgt für den Fortgang der
Geschäfte im Sinne der Beschlüsse der Haupt- und Mitgliederversammlungen und
dieser Satzung, legt die Tagesordnung der HV fest, legt der oHV den Haushaltsplan
für das begonnene Geschäftsjahr vor und berichtet ihr über seine Tätigkeit.
Die Einberufung zu Beratungen des Vorstandes erfolgt nach Notwendigkeit durch
den 1. Vorsitzenden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn fünf Mitglieder
anwesend sind. Er beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei
Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Der Vorstand kann
sich eine Geschäftsordnung geben.
Der 1. Vorsitzende leitet die Geschäftsführung des Vereins, die Beratungen des
Vorstandes sowie die Haupt- und Mitgliederversammlungen.
Der Schatzmeister führt die Kassengeschäfte des Vereins. Für die Verwendung von
Beträgen über EUR 50,-- ist die Gegenzeichnung des 1. oder 2. Vorsitzenden
erforderlich.
Der 1. und 2. Vorsitzende können in allen Angelegenheiten einander vertreten. Der
Schatzmeister kann nur von beiden gemeinsam vertreten werden.



Sind alle Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes verhindert, so kann ein
anderes Mitglied des Vorstandes mit der Geschäftsführung des Vereins und der
Leitung von Versammlungen beauftragt werden.
Die Fachwarte, der 1. und 2. Bootshauswart dabei gleichberechtigt, bearbeiten und
regeln alle Angelegenheiten ihres Fachgebietes selbständig in Übereinstimmung mit
den Beschlüssen des Vorstandes. Sie sind verpflichtet, über ihre Tätigkeit dem
geschäftsführenden Vorstand Auskunft zu geben.
Der geschäftsführende Vorstand kann Mitglieder mit deren Einverständnis zur
Mitarbeit heranziehen und sie an Sitzungen des Vorstandes beratend teilnehmen
lassen. Die vorzeitige Abberufung eines Mitgliedes des Vorstandes kann nur auf
begründeten Antrag durch eine Mitgliederversammlung erfolgen.
§ 14 Ältestenrat
Den Ältestenrat des Vereins bilden fünf möglichst langjährige Mitglieder, die nicht
dem Vorstand angehören.
Außer zu den in den §§ 4 und 6 genannten Zwecken kann er auch zur Schlichtung
von Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern des Vereins angerufen werden.
Eine Anrufung muss schriftlich einem der Ältestenratsmitglieder eingereicht werden,
das dann die anderen Mitglieder verständigt.
Der Ältestenrat hat innerhalb von 4 Wochen den vorliegenden Fall zu verhandeln.
Von der Verhandlung ausgenommen sind die Mitglieder, die sich befangen fühlen
oder die an dem zu verhandelnden Fall beteiligt sind. Der Ältestenrat ist
beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Sie wählen
unter sich einen Verhandlungsführenden.
Er hört die Beteiligten und die Zeugen und beschließt aufgrund der Ergebnisse
seiner Untersuchung durch Mehrheitsbeschluss. Der Beschluss und dessen
Begründung wird den Beteiligten schriftlich mitgeteilt.
Ist ein Beschluss nicht erreichbar, so muss der Fall zur weiteren Verhandlung der
nächsten Mitgliederversammlung vorgelegt werden.
Ein Einspruch gegen den Beschluss des Ältestenrates wird gemäß § 6 behandelt.
§ 15 Haftung
Der Verein und seine Organe sowie alle weiteren Funktionsträger im Verein haften
gegenüber den Mitgliedern für alle Handlungen und Unterlassungen und unabhängig
von der Anspruchsgrundlage nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung
für einfache Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen. Mit Erwerb der Mitgliedschaft erkennt
jedes Mitglied diese Haftungsregelungen ausdrücklich als verbindlich an. Jedes
Mitglied ist verpflichtet, sich über Umfang und Höhe der vom Verein
abgeschlossenen Versicherungen, insbesondere Unfall- und
Haftpflichtversicherungen, zu informieren und wird auf die Möglichkeit hingewiesen,
sich selbst auf eigene Kosten in dem Umfang zu versichern, den es selbst für
erforderlich hält.



§ 16 Rechnungsprüfer
Zu Rechnungsprüfern wählt die oHV drei Mitglieder, die nicht dem Vorstand
angehören. Gemeinsam haben mindestens zwei von Ihnen das Recht, jederzeit die
Buchführung, und die Pflicht, den Jahresabschluss des Vereins zu prüfen und der
oHV Bericht zu erstatten.
§ 17 Wahlen
Wahlberechtigt und wählbar ist jedes stimmberechtigte Mitglied über 18 Jahre.
Wahlberechtigt sind außerdem die von der Vereinsjugend gewählten
Jugendsprecher.
Die Durchführung der Wahlen übernimmt ein Wahlausschuss, der aus drei
stimmberechtigten Mitgliedern bestehen muss. Diese sind mindestens einen Monat
vor der Wahl durch eine Mitgliederversammlung zu benennen. Sie können diese
Funktion zwei Jahre ausüben. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitglieds kann
eine Nachbenennung auf jeder Mitglieder- oder Hauptversammlung erfolgen.
Die Wahl des Vorstandes erfolgt wechselnd zwischen den Gruppen a) und b), wobei
die Wahl der
Gruppe a) in den Kalenderjahren mit gerader Endzahl, die der
Gruppe b) in den Kalenderjahren mit ungerader Endzahl erfolgt.
Jährlich wird ein(e) Rechnungsprüfer(in) gewählt.
Die Gruppen sind:
a) 1. Vorsitzende(r)
Wanderwart(in)
1. Bootshauswart(in)
Presse- und Werbewart(in)
ein(e) Rechnungsprüfer(in)
b) 2. Vorsitzende(r)
Schatzmeister(in)
Sportwart(in)
2. Bootshauswart(in)
Zeitungsredakteur(in)
ein(e) Rechnungsprüfer(in)
Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes müssen in geheimer Abstimmung
mittels Stimmzettel gewählt werden. Für ihre Wahl ist die absolute Mehrheit der
anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Wird diese im ersten
Wahlgang nicht erreicht, so findet ein zweiter Wahlgang statt, bei dem die einfache
Stimmenmehrheit entscheidet.
Die Wahl der Fachwarte, des Ältestenrates und der Rechnungsprüfer kann durch
Akklamation vorgenommen werden, muss aber auf Verlangen von 1/10 der
anwesenden stimmberechtigten Mitglieder in geheimer Abstimmung erfolgen.
Für ihre Wahl genügt die einfache Stimmenmehrheit.
Bei Stimmengleichheit ist die Wahl zu wiederholen.
Der Vorstand wird für zwei Jahre, die Rechnungsprüfer für drei Jahre und der
Ältestenrat für fünf Jahre gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Ausgenommen
hiervon sind die Rechnungsprüfer, deren Wiederwahl im Anschluss nicht zulässig ist.
Alle gewählten Mitglieder bleiben bis zu einer Neuwahl im Amt. Bei vorzeitigem
Ausscheiden eines Mitglieds des geschäftsführenden Vorstands muss innerhalb von



sechs Wochen eine Ersatzwahl durch eine Hauptversammlung vorgenommen
werden.
Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Fachwartes bestellt der Vorstand bis zur
nächsten Hauptversammlung kommissarisch einen Vertreter. Diese Bestellung ist
durch die nächste Mitgliederversammlung zu bestätigen. In den anderen Fällen
erfolgt eine Ersatzwahl für die noch verbleibende Laufzeit durch die nächste
Mitgliederversammlung.
§ 18 Ausschüsse
Zur Bearbeitung besonderer Angelegenheiten können von einer Haupt- oder
Mitgliederversammlung sowie vom Vorstand Ausschüsse benannt werden. Ihnen
sollen mindestens drei Mitglieder angehören.
Falls dem jeweiligen Ausschuss kein Mitglied des Vorstandes angehört, benennen
die Ausschussmitglieder aus ihrer Mitte einen Verhandlungsführenden. Diese
Ausschüsse legen nach Beendigung ihrer Tätigkeit, spätestens nach einem Jahr,
dem Organ, von dem sie benannt wurden, einen Ergebnis- bzw. Tätigkeitsbericht vor.
Der 1. Vorsitzende oder ein Vertreter kann an allen Ausschusssitzungen teilnehmen.
§ 19 Satzungsänderung
Satzungsänderungen können nur nach vorheriger Ankündigung in der Tagesordnung
auf einer Hauptversammlung mit 3/4 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten
Mitglieder beschlossen werden.
Der Vorstand hat das Recht, etwaige, dem Sinn dieser Satzung nicht
zuwiderlaufende Änderungen vorzunehmen, die vom Vereinsregister des
Amtsgerichtes, vom Finanzamt oder von anderen befugten staatlichen Dienststellen
aufgrund geltender Gesetze und Verordnungen gefordert werden. Dazu bedarf es
keiner Befragung einer Hauptversammlung. Die Mitglieder sind in den nächsten
Vereinsmitteilungen davon in Kenntnis zu setzen.
§ 20 Auflösung
Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen
Hauptversammlung mit 3/4 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
beschlossen werden.
Im Falle einer Auflösung oder bei Wegfall des Zweckes (§ 2) fällt das Vermögen des
Vereins an den Hamburger Kanu-Verband e.V. oder, wenn dieser nicht mehr besteht,
an den Hamburger Sportbund e.V. zur Verwendung für kanusportliche Zwecke.
beschlossen am 24.02.2006
eingetragen am 23.05.2006



Jugendordnung

§ 1 Zweck der Jugendordnung
Die Jugendordnung ist Bestandteil der Vereinssatzung und bildet mit dieser die
Grundlage der Vereinsjugendarbeit.
§ 2 Die Vereinsjugend
Zur Vereinsjugend gehören alle Mitglieder des RdE, die das 18. Lebensjahr noch
nicht vollendet haben.
§ 3 Vereinsjugendarbeit
Die Vereinsjugendarbeit will zur Freizeitgestaltung durch den Kanusport beitragen
und dabei die Befähigung und Bereitschaft zum sozialen Verhalten fördern und das
gesellschaftliche Engagement Jugendlicher anregen und auf dieser Basis die Ziele
des Vereins verfolgen, die im § 2 der Vereinssatzung genannt sind.
§ 4 Organe der Jugend
Die Organe der Vereinsjugend sind:
1. Die Jugendversammlung
2. Der Jugendausschuss.
§ 5 Die Jugendversammlung
5.1 Die Jugendversammlung ist das höchste beschlussfassende Organ der
Vereinsjugend. Teilnahme- und stimmberechtigt sind alle zur Vereinsjugend
gehörenden Mitglieder vom vollendeten 7. Lebensjahr an und die Mitglieder
des Jugendausschusses.
Teilnehmen können auch alle weiteren Mitglieder des Vereins, sie haben kein
Stimmrecht.
5.2 Die Jugendversammlung muss mindestens einmal jährlich, spätestens 5
Wochen vor der ordentlichen Hauptversammlung des Vereins, stattfinden.
Die Einberufung der Jugendversammlung muss durch Veröffentlichung in den
Vereinsmitteilungen unter Angabe der Tagesordnung spätestens 2 Wochen
vorher durch den 1.Jugendwart erfolgen.
Die Jugendversammlung kann zu Beginn einen Versammlungsleiter wählen.
§ 6 Aufgaben der Jugendversammlung
6.1 Sie nimmt den Bericht des Jugendausschusses, darunter den
Rechenschaftsbericht über den Jugendetat, entgegen.



6.2 Sie wählt in geheimer Wahl die zu wählenden Mitglieder des
Jugendausschusses.
6.3 Sie behandelt die ihr bis zum Versammlungsbeginn gestellten Anträge. Die
Jugendversammlung fasst ihre Beschlüsse, auch die Zulassung von
Dringlichkeitsanträgen, mit der Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten
Mitglieder. Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Anträge zur
Geschäftsordnung werden vorrangig behandelt.
6.4 Sie macht Vorschläge für Veranstaltungen und Vorhaben im Rahmen der
Vereinsjugendarbeit.
§ 7 Der Jugendausschuss
7.1 Der Jugendausschuss besteht aus:
a) dem 1.Jugendwart/in
b) dem 2.Jugendwart/in
c) den Jugendsprechern
d) den Jugendgruppenleitern
7.2 Der Jugendausschuss ist verantwortlich für die Durchführung der
Vereinsjugendarbeit. Er kann diese Arbeit in Aufgabenbereiche gliedern.
Er entscheidet über die Verwendung der für die Jugendarbeit zur Verfügung
stehenden Finanzmittel, unter Berücksichtigung der Bestimmungen der
Vereinssatzung.
7.3 Die Sitzungen des Jugendausschusses werden vom 1.Jugendwart einberufen.
Es kann ein Versammlungsleiter gewählt werden. Der Jugendausschuss fasst
seine Beschlüsse mit der Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten
Mitglieder. Stimmenthaltungen werden nicht gezählt.
Der Jugendausschuss tritt nach Bedarf, mindestens jedoch viermal im Jahr
zusammen. Er muss einberufen werden, wenn mindestens die Hälfte seiner
gewählten Mitglieder es wünschen.
Der Jugendausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner
gewählten Mitglieder anwesend sind. Weitere Vereinsmitglieder können zur
Beratung eingeladen werden.
§ 8 Die Jugendwarte/innen
8.1 Der 1.Jugendwart vertritt die Interessen der Jugendlichen gegenüber dem
Verein, im Gesamtvorstand und nach außen. Er leitet die
Jugendversammlungen und Ausschusssitzungen, wenn kein
Versammlungsleiter gewählt wurde, und sorgt für den Fortgang der
Vereinsjugendarbeit.
Der 2.Jugendwart vertritt den 1.Jugendwart bei dessen Abwesenheit oder
nimmt in Absprache mit ihm seine Aufgaben wahr. Darüber hinaus unterstützt
er die laufende Arbeit des Jugendausschusses.
Beide Jugendwarte sind stimmberechtigte Mitglieder im Gesamtvorstand des
Vereins.



8.2 Beide Jugendwarte werden auf der Jugendversammlung gewählt. Wählbar
sind alle ordentlichen und Jugendlichen Mitglieder vom vollendeten 16.
Lebensjahr an. Die Wahl des 1.Jugendwartes erfolgt in allen Jahren mit
gerader Endzahl, die des 2.Jugendwartes in allen Jahren mit ungerader
Endzahl auf jeweils 2 Jahre. Die Wahl eines Jugendwartes muss auf der
Hauptversammlung des Vereins bestätigt werden. Bei Nichtbestätigung muss
eine Neuwahl durch die Vereinsjugend durchgeführt werden. Bei Wiederwahl
ist diese endgültig.
§ 9 Die Jugendsprecher
Die Jugendsprecher unterstützen die Vereinsjugendarbeit. Sie sind auf allen
Hauptversammlungen des Vereins stimmberechtigt.
Die Jugendsprecher werden von der Jugendversammlung auf ein Jahr gewählt.
Wählbar ist Jedes stimmberechtigte Mitglied der Vereinsjugend.
Die Anzahl der zu wählenden Jugendsprecher richtet sich nach der Mitgliederzahl
der Vereinsjugend:
- für Je angefangene 15 Mitglieder der Vereinsjugend kann ein Jugendsprecher
gewählt werden. Stichtag ist der Tag der Jugendversammlung.
§ 10 Die Jugendgruppenleiter
Jugendgruppenleiter sind ausgebildete Mitarbeiter mit gültigem
Jugendgruppenleiterausweis, die in der Vereinsjugendarbeit tätig sind. Ihr
Aufgabenbereich wird durch den Jugendausschuss festgelegt.
Geeignete Mitglieder werden auf Vorschlag des Jugendausschusses durch den
1.Jugendwart zu den erforderlichen Lehrgängen gemeldet. Bei Aufforderung des
Jugendausschusses ist der Jugendgruppenleiterausweis an den 1.Jugendwart
zurückzugeben.
§ 11 Änderung der Jugendordnung
Eine Änderung der Jugendordnung kann nur durch einen 2/3-Mehrheitsbeschluß
einer Hauptversammlung des Vereins erfolgen
§ 12 Schlussbestimmungen
In allen durch die Jugendordnung nicht geregelten Punkten gilt sinngemäß die
Satzung des Vereins.
Die Jugendordnung tritt mit Zustimmung einer Hauptversammlung des Vereins in
Kraft.
Beschlossen von der Hauptversammlung am 15. Februar 1984.
RdE-Satzung 06.2006

 

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